Woher kommt eigentlich das Rad?

Woher kommt eigentlich das Rad?

Die Meilensteine der Fahrradgeschichte

2008

Dank neuer Werkstoffe werden die Rennräder immer leichter. Das Leichteste wiegt nur noch 2967,7 Gramm.

2005

Neue Lithium-Technologie ermöglicht neue Bauformen der Akkugehäuse, sowie höhere Reichweiten und macht das E-Bike salonfähig

1976

Das deutsche Unternehmen Kettler schweißt einen Fahrradrahmen aus Aluminium und leitet damit einen Trend zu Leichträdern ein.

1974

Die drei Kalifornier Joe Breeze, Charles Kelly und Gary Fisher machen alte Drahtesel mit Stollenreifen geländegängig. Das Mountainbike ist erfunden.

1928

Die erste Kettenschaltung mit mehreren Ritzeln am Hinterrad: Diesen Schaltungstyp haben bis heute fast alle Sporträder.

1893

Das kaiserliche Patent wird Ernst Sachs für die erste Fahrradnabe vergeben.

1888

Der schottische Tierarzt John Boyd Dunlop erfindet den Luftreifen, weil ihn das Geratter der Metallreifen am Rad seines Sohnes nervt.

1885

Die Vorderräder schrumpfen wieder. Das senkt den Schwerpunkt, Stürze werden seltener. Damit setzt sich auch der Kettenantrieb durch.

1875

Die englische Firma Salsbury bringt die erste Fahrradlampe auf den Markt, eine einfache Ölfunzel. Die wird später durch Karbidlampen ersetzt, schließlich durch Elektrobeleuchtung.

1870

Der Franzose André Guilmet baut das erste Fahrrad mit Kettenantrieb.

1869

Die Radkonstrukteure vergrößern das Vorderrad, um höhere Geschwindigkeiten zu ermöglichen. Hochräder mit 1,30 Meter Durchmesser erlauben 40 km/h – sind aber recht wacklig.

1867

Erste speziell für Frauen konstruierte Räder entstehen. Sie haben einen versetzten Damensitz und einen seitlichen Antrieb.

1867

Englische und französische Erfinder konstruieren die ersten Räder mit gespannten Drahtspeichen, wie sie bis heute üblich sind.

1853

Wer das erste echte Fahrrad baute, auf dem man fährt, nicht mit den Füßen läuft, ist umstritten. Vermutlich war es der Deutsche Philipp Moritz Fischer.

1817

Die hölzerne Draissienne schafft eine Reisegeschwindigkeit von 15 km/h.

 

 

 

Quelle: Die Zeit, Nr. 28
www.fahrrad-geschichte.de