Mountainbikes

Mountainbikes


http://www.zeg.de/

Los geht’s – ins Gelände!

Mountainbikes eignen sich dank der höchsten Rahmenqualität aus Aluminium oder Carbon und des kompletten Federungssystems für fast jedes Gelände. Ihre grobstolligen Reifen machen sie besonders griffig. Meist findet man Kettenschaltungen (21 bis 30 Gänge), vereinzelt auch hochwertige Nabenschaltungen (14 Gang Rohloff).
Diese werden in 29″, 27,5″, sowie 26″ Laufradgrößen verbaut. Zurzeit gibt es ein Trend in Richtung 29er, aber auch wenn 29“ sicherlich gewisse Vorteile hat gegenüber dem wendigeren, aber eher nervösen 26“, so hat es auch einige Nachteile. Den Mittelweg aus den beiden Laufradgrößen bildet die neue 27,5“ Radgröße, welche die Wendigkeitsvorteile und das geringe Gewicht eines 26“ Rades mit den Komfort- und Klettereigenschaften eines 29“ Mountainbikes verbindet.

All Mountain

Ein Full Suspension Mountainbike ist ein Fahrrad, welches sehr viele Einsatzmöglichkeiten abdeckt. Diese erstrecken sich von einfachen Touren im Flachland bis hin zur Alpenüberquerung. Wichtig sind Zuverlässigkeit, Komfort und mehr Federwegreserven beim Fahrwerk. Wesentlich für ein All Mountain ist die Variabilität des Fahrwerks. Die Federwege liegen im Bereich von 120 bis 160 mm. Bei vielen Modellen lässt sich der Federweg der Gabel reduzieren oder ganz blockieren, um besser bergauf fahren zu können. Einige Modelle bieten sogar eine Federwegsverstellung für die Hinterbaufederung an. Die Reifen sind oft etwas breiter und stärker profiliert als beim Cross-Country-Mountainbike, da sie im Laufe einer Tour unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden müssen.

Hardtail

Das klassische Hardtail ist für den Einsatz auf unbefestigten Wegen und Straßen ausgelegt, weniger für den Einsatz in schwerem Gelände. Viele Fahrer setzen in diesem Bereich aus Gewichts-, Kosten- und Haltbarkeitsgründen immer noch auf Hardtails. Die Federgabel hat einen relativ geringen Federweg von 80 bis 100 mm.

Enduro

Enduro-Mountainbikes sind zumeist vollgefedert. Sie verfügen im Vergleich zum All-Mountain-Bike über einen größeren Federweg – von 150 bis 180 mm –, ein einstellbares Fahrwerk sowie breitere und stärker profilierte Reifen und eine andere Rahmengeometrie. Der Lenker ist oft gekröpft und die Sitzposition dadurch aufrechter. Das Gewicht liegt etwa zwischen 12 und 16 Kilogramm. Je nach Einsatzbereich bilden die Enduros die „Grauzone“ zwischen All-Mountain und Freeride, mal mit 2×10 oder alterativ mit 3×10-Ausführung. Große Federwege bieten Reserven im Downhill oder bei Drops und Sprüngen, mit abgesenkter Federgabel fährt sich das Enduro wesentlich angenehmer bergauf.